Das HRAH-Konzept
Das HRAH-Konzept
HRAH steht für heuristische und rhetorische Anforderungen und Herausforderungen – und damit für eine doppelte Unterscheidung:
1) zwischen heuristischen und rhetorischen Aspekten im Schreibprozess
2) zwischen Anforderungen und Herausforderungen
Diese Unterscheidungen helfen dabei, Ansatzpunkte von Schreibstrategien und Routinen zu analysieren und zu verstehen. Das HRAH-Konzept ist ein wichtiger Bestandteil des PROSIMS-Schreibprozessmodells und in allen drei Teilen des Modells enthalten.
Darüber hinaus ist es – in der englischen Version (HRRC) – auch in das Resources-Interaction-Model (RIM) eingeflossen.
English version: The HRRC-Concept
Heuristic and Rhetorical Requirements and Challenges
Wichtige Publikationen dazu:
HRAH-Konzept
Dengscherz, Sabine (2024). Das HRAH-Konzept. Eine prozess- und reflexionsorientierte Perspektive. In: Karsten, Andrea & Haacke-Werron, Stefanie (Hg.) 40 Begriffe für eine Schreibwissenschaft. Bielefeld: wbv, 69-74.
Dengscherz, Sabine (2019): Professionelles Schreiben in mehreren Sprachen. Strategien, Routinen und Sprachen im Schreibprozess. Berlin: Peter Lang (= Textproduktion und Medium 17) https://www.peterlang.com/view/title/71069?format=EPDF
HRRC-Concept (English Version)
Dengscherz, Sabine (2023). Language practices in multilingual writing processes – Supporting reflection in a modern complex world. Jurnal Ilmu Pendidikan 29 (2), 78–87. https://journal2.um.ac.id/index.php/jip/article/view/45634.
Dengscherz, Sabine (2021): »Considering Individual and Situational Variation in Modeling Writing Processes«, In: Gustafsson, Magnus & Eriksson, Andreas (eds.): Negotiating the Intersections of Writing and Writing Instruction. Fort Collins: WAC Clearinghouse, 165–194. https://wac.colostate.edu/books/international/eataw2019/